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Interview über das Restaurant “ I TRE SOLDI GORIZIANI”

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Stolz wie eine Mutter auf ihr Kind erzählt uns Frau Adriana von ihrem Restaurant, das in Gorizia sehr bekannt und renommiert ist. “ AI TRE SOLDI GORIZIANI” ist das vierte Lokal, das Frau Adriana leitet. Der Name des Restaurants ist mit der Geschichte der Stadt eng verbunden und zwar weist auf die Münze hin, die in der Zeit des österreichischen Kaiserreiches kursierte.tre_soldi.jpg
Der Ort, wo sich dieses Lokal befindet, war früher eine Typographie, die Frau Adriana hat umbauen lassen, um den Ansprűchen ihrer Aktivität nachzukommen. Schon am Eingang fällt die Besonderheit dieses Bautens, das sich in der Länge entwickelt, auf.
Das Lokal wird von Frau Adrianas Familie bewirtschaftet : “ Ich habe die Kochleidenschaft von meiner Mutter geerbt, obwohl sie sich fűr mich nicht diese Zukunft vorgestellt hatte”, berichtet Frau Adriana, die eine emilianische Herkunft hat.
Am Anfang schlug sie Rezepte vor, die sie Kochbűchern und Illustrierten entnahm. Dank ihrer Leidenschaft, Kreativität und Hingabe hat sie selber dann besondere und personalisierte Gerichte entwickelt. Einige traditionelle Gerichte, die man in der Speisekarte finden kann, sind z.B. : Gulash, Jota, Klöβchen, andere vielfältige friaulische Speisen und einige noch aus der Emilia-Romagna. Die meistbestellten Gerichte sind Gulash und Fisch. Alle Speisen sind hausgemacht sowie die ausgezeichneten Kuchen ( Sacher, Strudel und Zuppa Inglese).




Da Gianni


Das Gasthaus befindet sich nur ein paar Schritte vom Stadtzentrum entfernt. Es wurde vor kurzem renoviert, um mehr Raum zu schaffen und eine bessere Qualität der Bedienung zu ermöglichen. Im Inneren befinden sich vier nicht sehr große Speisesäle.
Auf die üblichen Verzierungen hat man verzichtet. Hier ist Hauptsache das Essen.
Das Restaurant bietet eine umfangreiche Speisekarte mit traditionellen Gerichten der Region Friaul und Sloweniens. Am besten soll man den Tisch rechtzeitig reservieren, denn besonders im Winter ist das Lokal immer voller Kunden.
Die Preise sind sehr erschwinglich und, wenn man die bestellten Speisen nicht zu Ende isst, kann man auf Wunsch eine Kunststoffplatte bekommen und sie nach Hause mitnehmen.
Spezialitäten sind die Lubijanska (oder Cordon bleu) und das „Tris di gnocchi“.
Nicht weniger gut schmecken alle anderen Gerichte und Beilagen.
Dieses Lokal ist aber vor allem berühmt wegen seiner riesigen Portionen!



Der Mond - La Luna


Das im Jahr 1956 geöffnete Lokal “Der Mond” war früher ein Hotel. Der Name „Der Mond“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, als die Händler bei Abendausbruch mit ihren Wagen nach Görz kamen, um hier am Tag darauf ihre Produkte zu verkaufen. Das Gebäude hat seit 1854 immer die gleiche Fassade. Es ist in den Jahren nur restauriert worden. Der Innenhof wurde in der Vergangenheit auch für Konzerte benutzt.
Damals hieß die Straße „Via delle Caserme“, weil sich hier auch die Kaserne von den „alpini“ (Alpenjägern) befand. Sie waren die Kunden, die das Lokal am meisten besuchten.

KÜCHE:

Das Lokal bietet heute typische Gerichte aus Mitteleuropa wie z. B. Gulasch, Semmel- oder Zwetschgenknödel, Schinken mit Kren und anderes mehr....

Der ausgezeichnete Wein stammt ausschließlich aus dem italienischen und slowenischen Collio-Gebiet und das exzellente Olivenöl kommt aus dem Collio um Triest (PAROVEL - STARZ). Jedes Jahr wählt das Lokal ein mit der Stadtgeschichte verbundenes Thema aus und alles, von der Kleidung bis zum Essen, wird dementsprechend gestaltet.


Das Lokal hat im Lauf seiner Geschichte nicht immer denselben Namen getragen. Unsere Opas haben es als „Gambero rosso“ gekannt. Es gehört heute zu den 100 ältesten Gastwirtschaften Italiens.


KUNDEN:


Heutzutage sind die Kunden anspruchsvoller als in der Vergangenheit. Die Kundschaft ist international und im Alter unterschiedlich.
In dem Lokal kann man Partys organisieren, maximal für 40-50 Personen.
Die Atmosphäre ist gemütlich und versetzt die Gäste in eine Welt der Tradition mit Geschmack.


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